Nicht nur das Blog www.creativeexplosion.de wurde relauncht, ich twittere jetzt auch und freue mich über kreative Kontaktanfragen bei Facebook.
Mit ‘Kreativitätstools’ getaggte Artikel
Kreativitästool der Woche: Reizwort-Analyse.
Wusste ich gar nicht! Es gibt eine “Gesellschaft für Kreativität” mit Sitz in Mainz. Deren 2. Vorsitzende, Professor Geschka, erklärt heute in der SÜDDEUTSCHEN die Reizwort-Analyse:
Denkblockaden im Kopf lassen sich mit Hilfe einer «Reizwort-Analyse» lösen. Diese Technik geht so: Kommen Beschäftigte bei einem Problem nicht weiter, denken sie an etwas ganz anderes. Dazu wählen sie ein Wort, das nichts mit ihrer Aufgabe zu tun hat. «Nehmen wir an, Sie sollen ein neues Handy entwickeln. Dann denken Sie an eine Vase», erläutert Prof. Horst Geschka von der Gesellschaft für Kreativität in Mainz. «Als nächstes übertragen Sie die Eigenschaften der Vase auf ihre Aufgabe.» Dieser Trick hat den Effekt, dass Mitarbeiter offener für neue Ideen werden und nicht nur in vorgefertigten Bahnen denken. Eine Vase habe zum Beispiel oft die Eigenschaft, dass sie durchsichtig ist. Dadurch sei sofort erkennbar, wie voll sie mit Wasser ist, erklärte Geschka. Das lasse sich auch auf ein Handy übertragen: Ein neues Modell müsste dieser Überlegung nach auf einen Blick den Akkustand erkennen lassen. Dafür sollte die Anzeige stets sichtbar sein, ohne dass Kunden das Gerät aufklappen müssen.
Den folgenden Film, passend zum Thema, habe ich letztes Jahr bereits vorgestellt. Weil er so klasse ist, zeige ich ihn nochmal:
Kreativitätstool der Woche: i-doser.

Um die Kreativität zu erhöhen, nehmen leider viel Kreative Drogen, wie Ecstacy oder Kokain. Damit soll jetzt Schluss sein. Denn wie ich gerade im Jetzt-Magazin gelesen habe kann man auch ohne Drogen high werden. Man kann nämlich auch ganz legal zu einer kreativen Bewusstseinserweiterung gelangen oder einen außerordentlichen Kreativitätsschub erleben.
Und zwar mit dem i-doser!
Das Jetzt-Magazin schreibt folgendes:
“Die Firma i-doser bezeichnet sich als „the industry leader in binaural brainwaves audio doses“. An die 100 verschiedene Stimulanzen und Entspannungsmittelchen hat die Firma zu bieten: Von ganz simplen „Alcohol“ und „Rave!“ Halluzinogenen bis hin zu Sexdrogen wie „Multiple-O.“ Die drei beliebtesten Drogen sind „Orgasm“, „Peyote“ und „Marijuana“. Zwischen zwei und sieben US-Dollar kostet eine solche Dosis, die dann nach Freischaltung auf den Computer herunter geladen werden kann.”
Sicherlich ist das ganze medizinischer Schwachsinn und funktioniert höchstens per Placebo. Egal! Klasse Idee. Klasse Website und inspirierende Produkte.
Kreativitätstool der Woche: Das Beste oder nichts.
“Das Beste oder nichts” soll Gottlieb Daimler tatsächlich einmal gesagt haben. Er soll es sogar in einen Stein in seinem Garten eingemeiselt haben. “Das Beste oder nichts” klingt völlig elitär ist aber tatsächlich ein erfolgreiches Tool für kompromissloses Innovationsmanagement. Auch Toyota und Honda kennen da keine Gnade. Wer bei Toyota in Japan arbeiten will, muss zu den besten der besten der besten Uni-Absolventen der Welt gehören.
Dabei weiss doch jeder. Auch Harvard-Studenten können richtig daneben liegen:
Wie misst man die Innovationskraft eines Unternehmens?
Heute las ich wie Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien jährlich die Innovationskraft deutscher mittelständischer Unternehmen prüft und die 100 Besten ermittelt.
Hier die Schlüsselfragen:
Hat das Unternehmen eine eigene Abteilung für die Forschung und Entwicklung?
Geben sie ihren Mitarbeitern genügend Freiräume, damit diese kreativ arbeiten können?
Werden das Marketing und die Kunden in den Innovationsprozess einbezogen?
Außerdem müssen sich die Unternehmen in fünf Kategorien bewähren:
“Innovationserfolg”, “Innovationsklima”, “Innovative Prozesse und Organisation”, “Innovationsförderndes Top-Management” sowie “Innovationsmarketing”.
2007 wurde übrigens die Firma Rose Plastic zum Gewinner gekürt. Und das stellen sie her:
Der folgende Innovations-Check vom Harvard Business Manager zeigt auf, an welchen Schrauben in Unternehmen noch gedreht werden muss, um eine reibungslose Innovationskultur zu etablieren.
Kreativitätstool der Woche: speed up.
Um kreativ und innovativ sein zu können, braucht man vor allem eins: Zeit zum ausdenken und rumspinnen. Marketingmanager und Ingenieure, die die ganze Zeit in Meetings sitzen, mit langsamen Rechnern arbeiten, sich mit langwierigen firmeninternen Prozessen beschäftigen und lange auf Feedback warten müssen, werden kaum die Zeit finden, sich über neue Lösungen und Ideen Gedanken machen zu können. Wie man Prozesse verschlankt und schneller macht, zeigt die Website www.waitless.org. Die Filme regen an, firmeninterne Prozesse zu hinterfragen:
Wo kann man Zeit sparen?
Wo verlieren wir wertvolle Sekunden und Minuten?
Wer die Zeitkiller entdeckt und sie entschärft, findet letztendlich mehr Ruhe und Entspannung und vor allem mehr Zeit zum Knacken von Problemen.
Kreativitätstool der Woche: U-Boot-Projekte.
Ein interessanter Artikel über die Innovationskultur bei BMW erschien heute auf motorline.cc. Darin wird beschrieben, wie die U-Boot-Methodik funktioniert:
Die BMW Forschung und Technik GmbH, wie sie seit 2003 heißt, verfügt auch über eine Außenstelle in den USA. Im Technologiezentrum Silicon Valley in Palo Alto versucht eine Gruppe an Ingenieuren dem Puls der Zeit möglichst nahe zu sein. Um die Kreativität zu fördern, gab es dort so genannte U-Boot-Projekte. Jeder Mitarbeiter hatte umgerechnet 2.500,- Euro zur Verfügung, die er in sein persönliches Projekt stecken konnte. War das Budget aufgebraucht, musste das U-Boot auftauchen. Und dann wurde entschieden, ob das Projekt weiter verfolgt werden sollte oder nicht.
Ob es diese Projekte immer noch bei BMW gibt und ob es immer noch der selbe Euro-Betrag ist, weiss ich leider nicht – trotzdem ein sehr innovatives Tool, das die Mitarbeiter nur motivieren kann.
Kreativitätstool der Woche: What do you suggest?

“What do you suggest?” spuckt zu einem eingegebenen Begriff zusammenhängende Wörter aus. Irgendwie unterhaltsam, obwohl es leider völlig ziellos ist. Die Website eignet sich aber gut für erste Inspirationen und schnelle Assoziationsketten.
Die besten Mindmapping-Tools.

Ich bin kein Fan von Mindmaps. Computerwoche.de hat heute aber eine Liste mit den besten Mindmapping-Tools veröffentlicht, die es im Internet so zu finden gibt. Und da sind schon sehr interessante Sachen dabei.



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