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Blog über Kreativität, Kreativitätsforschung und Innovationskultur

Mit ‘Kreativitätssteigerung’ getaggte Artikel

Innovationsfähigkeit steigern mit »InnoScore®Service«.

Dienstag, 05. Oktober 2010

Das Fraunhofer IAO hat eine Methodik entwickelt, mit der kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Innovationsfähigkeit für die Entwicklung produktbegleitender Dienstleistungen messen, benchmarken und gezielt steigern können.
Hier geht’s zur Internetseite.
Interessierte Unternehmen können das Tool kostenlos nutzen.
Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Thorsten Rogowski, Mike Freitag
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-2012, -5105; Fax +49 711 970-2287, -2299
thorsten.rogowski@iao.fraunhofer.de; mike.freitag@iao.fraunhofer.de

(via juraforum)


Copy-Test II.

Donnerstag, 30. September 2010

Erst neulich habe ich hier über einen genialen Copy-Test berichtet, bei dem Marketing-Leute ihr textliche Kreativleistung testen können.
Auf Langweiligedich.net ist heute noch einmal so ein Test erschienen. Eine ideale Übung zur Steigerung der Kreativleistung.

1. Wie könnte die Headline und Subline lauten?
2. Welches Produkt rundet die Sache am besten ab?

Und hier kann man weitere sehenswerte Bilder bestaunen und betexten.

Und hier auch!


Wie man in 30 Sekunden seine Kreativität erhöht.

Dienstag, 21. September 2010

Hm… auf dem ziemlich genialen Blog “Fresh Creation” habe ich das hier heute gefunden. Ich kenn die Quelle dieser Studie nicht, aber dort war zu lesen:

You can boost creativity with side-to-side eye movement. People who watched a target moving side-to-side for 30 seconds have been tested as producing significantly more ideas when immediately given a creative task.


Narzissten steigern die Kreativleistung von Teams.

Dienstag, 21. September 2010

Zwischen Narzissmus und Kreativität gibt es offenbar einen Zusammenhang. Das behauptet auf jeden Fall eine neue US-Studie. Offenbar ist es so, dass Arbeitsteams, in denen Narzissten mit Nicht-Narzissten gemischt werden, deutlich mehr kreative Ideen liefern.

Hier ein Ausschnitt aus einem Artikel des ORF:

Die drei Forscher Jack Goncalo und Sharon Kim von der Cornell Universität sowie Francis Flynn von der Stanford Universität haben im Rahmen ihrer Untersuchungen zunächst die narzisstische Veranlagung von 76 Studenten mit einem Fragebogen erhoben. Die Probanden wurden anschließend paarweise aufgeteilt und jeweils ein Proband bzw. eine Probandin wurde beauftragt, ein Filmkonzept zu entwickeln und dieses bei dem jeweiligen Partner oder der Partnerin zu bewerben.

Studie I:
Die Konzeptideen seien nicht besonders herausragend gewesen; zu den kreativeren Ideen zählte eine Geschichte über eine Mafiafamilie, die von einer Frau angeführt wird, so Goncalo in einer Presseaussendung. Wurden die Konzepte aber von besonders narzisstischen Personen beworben, waren die Personen, die das Filmkonzept einschätzen mussten, um rund 50 Prozent stärker von den Ideen beeindruckt.

Von diesem Ergebnis ausgehend wäre anzunehmen, dass Narzissten die kreativeren Menschen sind. Die drei Forscher ließen sich aber nicht so leicht überzeugen.

Studie II:
Um die Annahme, dass narzisstische Personen kreativer seien, zu überprüfen, ließen die Forscher die Konzepte von zwei Personen auf einer anderen Grundlage bewerten; sie hatten die Filmideen lediglich in schriftlicher Form gesehen und fanden die Vorschläge von Narzissten nicht mehr oder weniger kreativ.

Die Forscher folgerten daraus, dass der Schlüssel für die gute oder schlechte Bewertung in der Präsentation der Konzepte lag, bei der die Narzissten besser abschnitten als bescheidenere Probanden. Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass Narzissten statistisch nicht wirklich kreativer sind als Nicht-Narzissten.

Aber damit war der Forschungsprozess noch nicht zu Ende. Die Wissenschaftler fanden in einem weiteren Schritt nämlich doch noch eine Korrelation zwischen Narzissmus und Kreativität.

Studie III:
In einer weiteren Studie wurden zunächst 292 Studenten aus einem Einführungskurs in Organisationspsychologie in Gruppen zu je vier Personen eingeteilt. Die Vierergruppen sollten im Anschluss leistungssteigernde Maßnahmen für Unternehmen und andere Organisationen erfinden.

Teams mit drei oder vier Narzissten konnten ihre Vorschläge nicht in fruchtbare Lösungsmodelle umwandeln. Ähnlich ging es den Teams, die gar keine Narzissten dabei hatten. Die Forscher stellten fest, dass die Teams, die zur Hälfte aus Narzissten bestanden, die meisten und kreativsten Lösungsvorschläge generierten.

Goncalo ist nicht sicher, warum diese Gruppenkonstellation die meisten Ideen liefert, aber es könnte daran liegen, dass Narzissten helfen, Ideen auf den Tisch zu bringen. Wenn aber zu viele von ihnen in einer Gruppe wären, so Goncalo, könnten das zu viele Egos sein – und diese würden im Endeffekt verhindern, dass eine Lösung gefunden wird.


Orangenes Licht für mehr Kreativität.

Mittwoch, 15. September 2010

Mit “SchoolVision” bringt Philips laut diesem Artikel ein neues Lichtsystem für Klassenräume in Schulen. Die Lehrer können die Lernatmosphäre unterstützen, indem sie Helligkeit und Farbtemperatur des Umgebungslichts entsprechend einstellen. Über ein Tastenfeld wird dabei eine von vier Grundeinstellungen ausgewählt: “Energie”, “Ruhe”, “Standard” und “Konzentration”. Bei “Ruhe” nimmt das Licht die orangene Färbung einer sanften Abendsonne an, “Energie” entspricht dem hellen Tageslicht im Freien, zur “Konzentration” arbeitet man mit blauem Licht. Die Wirksamkeit des Systems wird in einer gemeinsamen Studie der niederländischen Universität Twente und der Firma Philips durchgeführt. Dazu arbeiten Grundschulklassen permanent mit dem Lichtsystem. Zu Unterrichtsbeginn werden die Schüler mit der Einstellung “Energie” in Fahrt gebracht, in Arbeitsphasen kommt die blaue Einstellung “Konzentration” zum Zuge, bei kreativen oder kooperativen Aktivitäten wird die warme “Ruhe”-Einstellung verwendet.


Der perfekte Copy-Test.

Dienstag, 24. August 2010


Anbei eine wunderbare Sammlung von surrealen Bildern. Gefunden habe ich sie auf www.langweiledich.net.
Die Bilder fordern auf, kreativ zu sein.

Welche Headline könnte das Visual abrunden?
Welche Marke könnte dazu passen?

Der perfekte Kreativtest für jeden, der aus dem Marketing oder aus der Werbung kommt.

Hier geht’s zu den Bildern.


Wie Fußballtrainer die Kreativität ihrer Spieler erhöhen.

Donnerstag, 19. August 2010

Robin Dutt, Trainer bei Bundesligist SC Freiburg, verordnet seinen Spielern ein Gehirntraining für den Klassenerhalt. Warum er das macht, erklärt der Fussballdozent in der «Basler Zeitung».

Ein Ausschnitt:

Jeder Mensch nutzt seine 100 Milliarden Gehirnzellen anders, aber nicht viele schöpfen diese riesigen Möglichkeiten auch nur annähernd aus. Deshalb setzt Dutt auf die Methode Life Kinetik. Der Mensch erhält visuelle und koordinative Aufgaben gestellt. Durch das Bearbeiten dieser Aufgaben stellt das Gehirn neue Verbindungen (Synapsen) her. Je mehr Vernetzungen im Gehirn angelegt sind, desto höher ist die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Kinder werden kreativer, Schüler konzentrierter, Sportler leistungsfähiger, Berufstätige stressresistenter und Senioren aufnahmefähiger und geschickter im Umgang mit Gefahrensituationen.

Weiter heisst es:

«Mit Life Kinetik wollen wir erreichen, dass Spieler auf dem Platz komplexe Handlungen schneller verarbeiten und Lösungen finden», umschreibt Dutt sein primäres Ziel. Eine Aufgabe ist beispielsweise, in beiden Händen je einen Ball zu halten, sie dann beide in die Luft zu werfen und mit gekreuzten Armen aufzufangen.

In anderen Sportarten wie Biathlon und Schwimmen gehören solche Übungen übrigens schon länger zum Training.


Auslandsaufenthalte erhöhen die Kreativität.

Sonntag, 15. August 2010

Via WISSENSCHAFT AKTUELL:

Eine Zeitlang im Ausland zu leben, kann die eigene Kreativität stark erhöhen – besonders, wenn es sich um Länder handelt, in denen eine ganz andere Kultur gelebt wird. Dies konnte jetzt ein internationales Forscherteam in Experimenten belegen, die sie im “Personality and Social Psychology Bulletin” beschreiben.

“Obwohl der kreative Output typischerweise definiert wird als etwas Neues und Nützliches, beinhaltet der Akt oder der Prozess des kreativen Schaffens eine Reihe von verschiedenen Faktoren und Mechanismen, von denen jeder einzelne und jede Kombination zwischen ihnen zu einer kreativen Leistung führen kann”, schreiben William Maddux, Hajo Adam und Adam Galinsky. “Diese kreativen Prozesse bestehen im Schaffen neuer Ideen, der Fähigkeit, ein und dasselbe Problem auf verschiedene Weise zu lösen, in neuen Einsichten in bestehende Probleme, in der Destabilisierung routinemäßiger Wissensstrukturen und der Fähigkeit, verschiedene Idee neu miteinander zu verknüpfen.”

Weiter heisst es:

Die Versuchsteilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt: in diejenigen, die längere Zeit in einem kulturell deutlich anderen Land gelebt hatten, und jene, deren Mitglieder nie längere Zeit (außer als Touristen) in einem anderen Land verbracht hatten. Beide Gruppen sollten Aufgaben lösen, die ein gewisses Maß an Kreativität erforderten, etwa Beschreibungen eigener Erlebnisse, Erinnerungen an bestimmte Situationen oder Wortergänzungen durch Assoziationen. Es zeigte sich, dass die erste Gruppe die Aufgaben besser lösen konnte. Während jene, die aus ihrem Land nie für längere Zeit herausgekommen waren, auf bewährte Routinen zurückgriffen, um die Aufgaben zu lösen, konnten die Versuchspersonen mit Auslandsaufenthalt alte Routinen aufbrechen und neue Strategien zur Lösung der Aufgaben entwickeln.


Kunst im Unternehmen stützt die Corporate Culture und fördert die Kreativität der Mitarbeiter.

Freitag, 26. März 2010

Kreativität und Motivation der Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor für den unternehmerischen Erfolg. Kreativ und motiviert an einer Aufgabe arbeiten zu können setzt aber ein stimmiges Umfeld voraus, denn nur ein Mensch, der sich in seiner unmittelbaren Umgebung wohl fühlt, kann dauerhaft hohe Leistungen erbringen. Deswegen ist es von entscheidender Bedeutung, mit einem durchdachten Gestaltungskonzept für Repräsentations- und Büroräume die Unternehmenskultur nach außen zu kommunizieren und so auch die kreativen Leistungen der Mitarbeiter zu fördern. Das hat zuletzt die Studie “Office 21″ des Fraunhofer Institutes für Arbeitswirtschaft und Organisation eindeutig belegt.

Ohne Kunstwerke ist die gelungene Ausgestaltung von Räumen in Unternehmen kaum mehr vorstellbar. Die Ausstattung mit künstlerischen Arbeiten gehört daher mittlerweile für sehr viele Firmen zu ihrem Selbstverständnis. Erfolgreiche Unternehmen wie Würth und Ritter Sport machen das vor, denn beide haben schon ganz früh systematisch Kunst in ihr Unternehmen geholt und damit ihre gesamte Unternehmenskultur positiv geprägt.

(via foerderland.de)

Und das sagt David Ogilvy über Corporate Culture:


David Ogilvy gives us his definition of corporate culture
Hochgeladen von copywriting.


Schlaf ist das beste Gehirndoping.

Dienstag, 23. Februar 2010

(via vienna.at)

Wie wichtig der Schlaf für das Gedächtnis ist, zeigen zwei aktuelle Studien aus den USA. Bei einer durchliefen Probanden mittags einen Merktest, ehe sie teils ein Nickerchen einlegten. Als es um 18 Uhr erneut Gedächtnisaufgaben gab, schnitten die Mittagsschläfer deutlich besser ab und erinnerten sich auch besser an Inhalte des ersten Tests als die Wachbleiber.

“Es scheint als ob das Schlafen den mit Informationen gefüllten Briefkasten des Gehirns leert und dessen Inhalte in einem Ordner verstaut. Erst dadurch schafft man Platz für neue Informationen”, berichtet Studienleiter Matthew Walker von der University of California, Berkeley.


Clinton Sleeps During MLK ServiceFunny video clips are a click away