Innovationstrainings und Kreativitätstrainings Innovationstrainings und Kreativitätstrainings
Blog über Kreativität, Kreativitätsforschung und Innovationskultur

Mit ‘Innovationskultur’ getaggte Artikel

The new New.

Donnerstag, 30. September 2010

Ein vielversprechendes neues Buch zum Thema “Innovationskultur” erscheint bald. Der Autor ist Ulrich Dietz. Hier ein Ausschnitt aus themenportal.de:

Die Suche nach dem Neuen ist der rote Faden, der sich durch alle Interviews in „The new New“ zieht. Ulrich Dietz’ Gesprächspartner sind Persönlichkeiten, die in ihrem Bereich ebenso innovativ wie kreativ sind und Mut zur Veränderung bewiesen haben. Dazu zählen beispielsweise Murat Günak, der mit kleinen Budgets aber international vernetzten Teams die Entwicklung eines Hybrid-Elektroautos umgesetzt hat, die Raumfahrerin und Unternehmerin Anousheh Ansari, der britische Choreograf Wayne McGregor oder Lisa Randall, Professorin für theoretische Physik an der Harvard University.
Moderiert wurden die Gespräche von der Journalistin Dr. Eva Karcher; Porträts und Momentaufnahmen des Düsseldorfer Fotografen Michael Dannenmann dokumentieren diese.

Die Buchpremiere findet am Donnerstag, 30.09.2010, ab 18:00 Uhr, in der Galerie Crone, Rudi-Dutschke-Straße 26, 10969 Berlin, statt. Anmeldung erbeten unter elke.moebius@gft.com.


Nichts ist wie es scheint.

Sonntag, 26. September 2010

Ich liebe es, wenn Zauberer ihre Zaubertricks verraten. Und wie so oft, wird einem vieles klarer, wenn man einen Perspektivwechsel vollzieht.


Corporate Architecture.

Montag, 16. August 2010




Heute erschien in der WELT ein Artikel über Kreativitätsforschung, in dem leider überhaupt nichts neues stand. Dafür aber eine geniale Bildstrecke von Büros, Möbeln und Arbeitsräumen in/mit denen kreatives und innovatives Denken gefördert wird. Besonders hat mir die Rutsche und der Tischtennistisch bei Red Bull gefallen!

Hier geht’s zu den Bildern!

Das Rutschen von einer Etage zur anderen soll bei Red Bull den Spaßfaktor am Arbeitsplatz erhöhen. Wenn ein Bürogebäude – so wie hier – die Unternehmensphilosophie widerspiegeln soll, spricht man von Corporate Architecture.


Innovationskultur schlägt Innovationsmanagement.

Dienstag, 10. August 2010

Auf business-wissen.de habe ich heute folgende Studie gefunden, die ich sehr interessant finde:

Nicht das Innovationsmanagement – also die Organisation eines Prozesses – ist entscheidend für den Erfolg von Ideen, sondern die Innovationskultur, die sie unterstützt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der 26 innovativsten Unternehmen weltweit – darunter die Konzerne Apple, Intel, Nike, Research in Motion (Blackberry), Samsung und Virgin sowie der indische Tata Konzern. Die Studie wurde von der Unternehmensberatung Die Ideeologen, Baden-Baden, in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für strategisches Management der Handelshochschule Leipzig (HHL) erstellt.

Weiter heisst es:

Besonders innovative Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihren Mitarbeitern sehr viele Freiräume lassen. Sie fördern die Kreativität und sehen Risiken als Chance für neue Produkte. Sie wollen keine operativen Innovationsprozesse optimieren, sondern eine offene Innovationskultur pflegen. So ermutigen die Innovationsführer ihre Mitarbeiter zum Teil zum Scheitern.

Wäre das nicht eine tolle neue Berufsbezeichnung?
Statt Innovationsmanger sollten die Unternehmen viel lieber “Innovationkultur-Beauftragte” oder “Innovationskulturmanager” einstellen! Das würde dann hoffentlich zu weniger Prozessen und zu mehr Inspiration führen.


Rüpel-Bosse schmälern den kreativen Output.

Dienstag, 20. Juli 2010

Interessanter Artikel im STERN. Darin heisst es:

Forscher führten Experimente durch, um unter kontrollierten Bedingungen testen zu können, was rüdes, unhöfliches Benehmen mit denen macht, die es als Untergebene ertragen müssen. Sie fanden, dass sich die Kreativität und Konzentration um 20 oder gar 30 Prozent verminderte. Und das längst nicht nur bei den direkt Betroffenen, sondern auch bei denen, die nur als Kollegen im Team mitbekamen, wie jemand zusammengestaucht wurde und offenbar fürchteten, auch ihnen könnte es bald so ergehen.

Also liebe Vorgesetzten: immer schön höflich bleiben!


Die 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands.

Donnerstag, 01. Juli 2010

Seit dem 1. Juli dürfen sich laut COMPUTERWOCHE 100 Firmen in Deutschland mit dem Gütesiegel “Top 100 Innovator” zieren.

Die Chefs der Top-100-Firmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie…

• ein Drittel ihrer Arbeitszeit für das Thema Innovation aufwenden,
• 12,1 Prozent des Umsatzes in Innovationsprojekte stecken,
• ihren Mitarbeitern durchschnittlich 15 Tage Weiterbildung pro Kopf und Jahr gewähren,
• eine schriftlich formulierte Innovationsstrategie haben, die regelmäßig überprüft und klar vermittelt wird.

Auch die analysierten Firmen zeigen typische Merkmale, was den Umgang mit neuen Projekten und Investitionen in die Zukunftsfähigkeit betrifft. Unter den Top-100-Firmen…

• geben 82 Prozent ihren Mitarbeitern Freiräume für das Entwickeln eigener Ideen,
• fördern 48 Prozent die Risikobereitschaft der Belegschaft mit einem Budget für innovative Projekte,
• pflegen 89 Prozent einen Schutzmechanismus, der den frühzeitigen Abbruch besonders radikaler Innovationsprojekte verhindert,
• bilden sich zwei Drittel der Mitarbeiter an mehr als fünf Tagen pro Jahr fort,
• haben 93 Prozent ein Monitoring von Markt, Technologie und Wettbewerb institutionalisiert,
• kooperieren vier Fünftel mit Universitäten und Forschungseinrichtungen,
• verfügen 100 Prozent über einen klar festgelegten Innovationsprozess.


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Erfinderische Kunden.

Donnerstag, 01. Juli 2010

Heute erschien in der ZEIT ein interessanter Artikel über innovative Kunden und sogenannte “Lead User”.

In dem Artikel wird beschrieben, dass wissenschaftliche Studien davon ausgehen, dass bis zu 40 Prozent der Kunden nicht nur bestehende Produkte nach ihren Bedürfnissen weiterentwickeln, sondern sogar vollständig neue Produkte hervorbringen. Bislang ging die vorherrschende wirtschaftswissenschaftliche Theorie davon aus, dass ausschließlich Unternehmen neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln und der Kunde eine eher passive Rolle im Innovationsprozess einnimmt. Der Kunde teilte seine Wünsche und Präferenzen dem Hersteller allenfalls über Marktforschungsumfragen mit. Weil Umfragen sich aber an der großen Masse orientieren, erfassen sie so gut wie nie die Bedürfnisse von fortschrittlichen Kunden. Diese fortschrittlichen Kunden bezeichnet man als Lead User. Sie sind besonders qualifiziert und eilen der Masse voraus.

Beispiel Windsurfen:
Ende der 70er Jahren erfanden besonders talentierte Windsurfer auf Hawaii Fußschlaufen für die Bretter. Heute gehören sie zur Standardausstattung eines jeden Windsurfbretts. Die Hersteller hatten damals einfach nicht bedacht, dass die Sportler mit ihren Brettern besonders hohe Sprünge ausführen wollten, aber ohne Schlaufen in der Luft die Kontrolle über ihre Surfbrett verloren, sich dabei verletzten oder ihre Ausrüstung beschädigten. Die Surfer werkelten selbst – und stellten ein modifiziertes Surfbrett her, das sofort auf rege Nachfrage stieß.

Empirische Untersuchungen von Innovationen im Bereich Skateboarding, Snowboarding und Windsurfen sowie Kite-Surfen haben nachgewiesen, dass praktisch alle grundlegenden Produktentwicklungen von den Nutzern und nicht von den am Markt befindlichen Sportartikelherstellern stammen.

Lead User sind also so etwas wie Markt-Seismographen. Sie haben gewissermaßen einen natürlichen Riecher für die Bedürfnisse nach bestimmten Produkten, die sich künftig durchsetzen werden. Also ist es nur konsequent, sie zur Bedürfnisvorhersage für den Markt von morgen heranzuziehen. Einige Unternehmen machen davon bereits rege Gebrauch, zum Beispiel der Werkzeughersteller Hilti, der Multitechnologiekonzern 3M, der Ausrüster für Telekommunikations-unternehmen Nortel Network, der Lebensmittelhersteller Kellogs oder der Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson. Sie setzen schon seit Jahren auf die aktive Einbindung von Lead Usern in ihre Innovationsprojekte und haben auf diese Weise ihre Produktpaletten erfolgreich weiterentwickelt.


Kreative Architektur.

Sonntag, 20. Juni 2010





Von oben nach unten:
Die “Wonderworks” in Pigeon Forge im amerikanischen Bundesstaat Tennessee.
Die “Waldspirale” in Darmstadt.
Das Krumme Häuschen (Krzywy Domek) in Sopot, Polen.
Die Kansas City Public Library im amerikanischen Bundesstaat Missouri.


Kreativitätstool der Woche: Das Beste oder nichts.

Sonntag, 20. Juni 2010

“Das Beste oder nichts” soll Gottlieb Daimler tatsächlich einmal gesagt haben. Er soll es sogar in einen Stein in seinem Garten eingemeiselt haben. “Das Beste oder nichts” klingt völlig elitär ist aber tatsächlich ein erfolgreiches Tool für kompromissloses Innovationsmanagement. Auch Toyota und Honda kennen da keine Gnade. Wer bei Toyota in Japan arbeiten will, muss zu den besten der besten der besten Uni-Absolventen der Welt gehören.

Dabei weiss doch jeder. Auch Harvard-Studenten können richtig daneben liegen:


Warum Marktforschung ein Innovationskiller sein kann.

Montag, 14. Juni 2010