BLOG ÜBER KREATIVITÄT, IDEENMANAGEMENT UND INNOVATIONSKULTUR

Posts Tagged ‘Ideenmanagement’

Nichts ist wie es scheint.

Sonntag, September 26th, 2010

Ich liebe es, wenn Zauberer ihre Zaubertricks verraten. Und wie so oft, wird einem vieles klarer, wenn man einen Perspektivwechsel vollzieht.


Volkswagen: 16.827 Mitarbeiterideen sparen 95 Millionen Euro.

Freitag, Februar 19th, 2010

Beeindruckende Zahlen aus Wolfsburg: die Vorschläge der Mitarbeiter der Volkswagen AG brachten im vergangenen Jahr Einsparungen von 95 Millionen Euro. 16.827 Einreichungen registrierte das Ideenmanagement des Konzerns. Als Anerkennung erhielten die Ideengeber Prämien in Höhe von 5,6 Millionen Euro. Das macht pro Idee durchschnittlich 333 Euro.


1000 Euro Prämie für null Krankheitstage.

Freitag, Januar 22nd, 2010

Einen spannenden Artikel über das Prämiensystem des Unternehmers Jörg Hübner liest man in den Ruhr-Nachrichten.

Die Gewerkschaft findet das natürlich ein Unding.


Vodafone-Mitarbeiter erhält sechsstellige Prämie für kreative Idee.

Montag, Januar 4th, 2010

via pressrelations.de:

Vodafone Deutschland versteht es seine Mitarbeiter für das interne Ideenmanagement zu begeistern. Dem Bericht zufolge hat ein Mitarbeiter eine sechsstellige Prämie für seinen Beitrag zur nachhaltigen Kundenbindung erhalten.

Anbei der beste Vodafone-Spot aller Zeiten. Auch eine klasse Idee!


Kill a stupid rule.

Sonntag, November 1st, 2009

Vernon Hill gilt als einer der Urväter der „Kill a stupid rule“-Idee. Als CEO der Commerce Bank in den USA hat er diese Methode etabliert und damit unzählige unsinnige Regeln des Bankwesens abgeschafft. Hier ein Ausschnitt aus einem Beitrag für www.bankstocks.com:

„Stupid rules destroy brands, degrade the customer experience, erode employee morale–and destroy shareholder value.“

Die folgenden fünf Regeln, hat er unter anderem während seiner Zeit als Geschäftsführer abgeschafft:

Werbung.
Die Lieferwagen der Banken, mit denen meistens große Geldmengen transportiert werden sind häufig grau oder weiss – Hauptsache sie fallen nicht auf. Der Hintergrund: man will Bankräuber nicht unnötig auf die Lieferwagen aufmerksam machen. Bunte Wagen könnten nur Zielscheibe von Raubüberfällen werden. Humbug dachte sich die Commerce Bank und hat als eine der ersten Banken all ihre Lieferwagen mit Werbung für die Commerce Bank angemalt.

Mittagspause.
Wieso hat es sich im Bankgewerbe durchgesetzt, dass alle Filialen zwischen 13 Uhr und 14 Uhr geschlossen sind? Obwohl genau das doch der Zeitpunkt ist, an dem die Kunden die meiste Zeit haben? Die Commerce Bank hat die Mittagspause abgeschafft und war eine der ersten Banken, die durchgehend geöffnet hatte.

Hunde.
Was ist der Grund warum Hunde bei Banken draußen bleiben müssen? Bei der Commerce Bank wurde dieses Verbot abgeschafft. Neben den Beratertischen wurden nun sogar Wasserschüsseln und Fressnäpfe für die Hunde hingestellt.

Münzgeld.
Wer bei einer Bank einen Haufen Münzgeld abgeben will, muss es in der Filiale selbst in Papier einrollen. Je nach dem wie viel Geld man abgeben will, kann das schon bis zu einer Stunde dauern. Die Commerce Bank war eine der ersten Banken, die diese Selbst-Einroll-Regel abgeschafft hat. Das Münzgeld wurde jetzt von Maschinen oder Azubis eingerollt. Auf diese Weise hat die Commerce Bank 2007 Münzegeld von 5 Millionen Kunden angenommen, was der Kundentreue enorm geholfen hat.

Callcenter.
Die Commerce Bank war eine der ersten Banken, die die Computermenüs in den Wartschleifen ihrer Callcenter abgeschafft hat.