Mit der Kreativitätstechnik “The Fun Theory”! Hier mal wieder ein wunderbares Beispiel von der Airline Cebu Pacific.
Mit ‘Ideenfindung’ getaggte Artikel
Wie Ideen entstehen.
Anbei ein ziemlich genialer Artikel, den ich heute auf www.karriere.de gelesen habe.
Zuerst wird in dem Artikel über die 15%-Regelung bei 3M gesprochen:
Bernd Kühneweg ist Produktentwickler beim Mischkonzern 3M in Neuss. Jahrelang tüftelte der Chemiker ebenso verbissen wie vergeblich an einer Erfindung, mit der sich Glasscheiben imprägnieren lassen. Eines Tages hatte er die Lösung: ein silikonhaltiger Stoff namens Scotchgard Protector. Der wird auf Glas aufgetragen, etwa Fensterscheiben oder in Duschkabinen, und sorgt acht Monate lang für den sogenannten Lotuseffekt – das Wasser perlt dann auf dem Glas ab wie auf der gleichnamigen Pflanze. Das Erstaunliche ist nicht, dass ein Mitarbeiter des Konzerns eine weitere Innovation erfunden hat, sondern dass er es in seiner Freizeit tat: Jeder der 75.000 3M-Angestellten weltweit darf etwa 15 Prozent seiner Arbeitszeit für eigene Projekte nutzen.
Große Ideen entstehen in kleinen Teams.
Oliver Voss, einer der erfolgreichsten Kreativen Deutschlands, meldet sich nach einem Jahr Pause zurück. In der aktuellen HORIZONT gibt er ein interessantes Interview. Dazu äußert er sich auch über den kreativen Prozess und wie er ihn am liebsten hat. Oliver Voss über Teams:
“Ich habe gemerkt, ich war immer am stärksten, wenn ich nicht mit vielen Departments gearbeitet habe, sondern in kleinen Teams. So sind auch die sehr erfolgreichen Kampagnen für Mini, Ebay und Du bist Deutschland entstanden.”
Und über Briefings:
“Ich bin kein Freund von Briefings. Ich vergleiche das mit einem Besuch beim Arzt. Dem gebe ich auch kein Briefing, sondern sage, wo es weh tut. Dann überlegt er, was zu tun ist. Im übertragenen Sinne sehe ich meine Rolle genauso. Ich will meinen Kunden fragen, wo der Schuh drückt und dann wirksame, kreative Lösungen anbieten.
Kreativitätstool der Woche: The fun theory.

Jeder kennt die lustigen Filme, die VW für ihre “The fun theory”-Kampagne gemacht hat. Die wenigsten wissen aber auch, dass die “Fun theory” eine äußerst effektive Kreativitäts- & Innovationstechnik ist. Folgende Probleme/Fragestellungen lassen sich beispielsweise mit der “Fun Theory” lösen:
Für mittelständische Firmen:
-Wie schafft es unser Unternehmen, dass alle Mitarbeiter pünktlich um neun anfangen zu arbeiten?
-Wie schafft es unser Unternehmen, dass alle Mitarbeiter pünktlich zum Monatsende die Zeiterfassung ausfüllen?
Für U-Bahn-Betriebe:
-Was kann man tun, dass U-Bahn-Reisende nicht ihre Füße auf den Sitzflächen ablegen?
Für Sozialdienste:
-Was kann man tun, um die Spendeneinnahmen in den Spendendosen zu erhöhen?
Sleeping on a problem.
John Cleese ist sehr an Bildung und Wissensvermittlung interessiert. Laut Wikipedia war er sogar Rektor der Universität St. Andrews von 1970 bis 1973 und ist immer noch Gastprofessor an der Cornell University in New York. Immer wieder gerne beschäftigt er sich auch mit dem Thema “Kreativität”. Das folgende Video entstand in Belgien während des World Creativity Forums.
Generation 70+.
Wie fühlt es sich an, wenn man 70 und älter ist? In sogenannten “Age Suits” kann man den Perspektivwechsel am eigenen Leib spüren: es fällt schwer sich zu bücken, man kann Kleingedrucktes kaum lesen und man kann nicht mehr so zielsicher greifen. Marktforschungsinstitute bieten Werbeagenturen diese “Age Suits” nun zum Test an, so dass die Kreativen einmal die Gelegenheit haben, sich besser in die Generation 70+ hinein versetzen zu können.
Und jetzt noch die Welt aus Sicht der Kinder. Anbei ein Clip von einer Riesen-Show und ein Riesen-Sessel von Disney.
Bleibe dir untreu.
Jede Idee unterliegt einem Zyklus. Und irgendwann kommt der Punkt, an dem man die Idee neu erfinden muss, bevor es zu spät ist und sie vom Markt abgestoßen wird. Sich regelmäßig neu erfinden, müssen sich auch Unternehmen und Künstler. Denn wenn sie immer nur das machen was sie schon seit Jahren machen, sind sie eines Tages nicht mehr auf der Höhe der Zeit und werden vom Markt aussortiert. Meister des sich neu Erfindens war Miles Davis (* 26. Mai 1926 in Alton, Illinois; †28. September 1991 in Santa Monica, Kalifornien). Er war 50 Jahre die Nummer Eins in seinem Musikgenre. In dieser Zeit hat er sich fünf mal neu erfunden. Und immer wieder war er es, der eine neue Stilrichtung prägte und am besten beherrschte. Er war Meister des Bebob, des Cool Jazz, des modalen Jazz, von Fusion und von Hardbob.
Kreative die dauerhaft erfolgreich sein wollen, werden die Biographie von Miles Davis inspirierend finden. Es ist schön festzustellen, dass in Neuorientierungen und Neuanfängen immer auch große Chancen liegen.
1+1=3
Thomas Disch hat einmal gesagt: “Creativity is the ability to see relationships, where none exist.”
Wissen so verknüpfen, dass neue Ideen entstehen.
Dass das funktioniert zeigt eindrucksvoll eine Printanzeige der Mackenzie University am Beispiel von Leonardo Da Vinci.



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