Jede Menge verrückte Erfindungen wie unten, kann man sich hier anschauen.
The beauty of swarm creativity.
Schwärme können auf die tollsten Ideen kommen. Wer hätte aber gedacht, dass Ameisenkolonien nicht nur gemeinsam viel erreichen, sondern auch noch wunderschönes Design produzieren können.
Auch wenn dieses Video eine furchtbare Tierquälerei ist – ich finde es erstaunlich, was für ein schönes ästhetisches Empfinden die Ameisen haben.
Deutschland ist der beliebteste Investitionsstandort in Europa.
Deutschland ist einer Studie zufolge der beliebteste Investitionsstandort in Europa und wird weltweit nur von den stark wachsenden Schwellenländern und den USA übertroffen.
Zwölf Prozent der befragten Spitzenmanager bezeichneten die Bundesrepublik als einen der drei wichtigsten Standorte für Investitionen, teilte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young am Dienstag zu ihrer Umfrage unter mehr als 800 internationalen Firmen mit. Nur für China, die USA, Indien und Brasilien seien die Werte noch besser. Vor allem die gute Infrastruktur sowie die stabilen politischen Verhältnisse machten Deutschland attraktiv.
Es zahle sich aus, dass die Bundesrepublik frühzeitig Reformen eingeleitet habe, um die Wirtschaft wettbewerbsfähig zu halten, sagte Ernst & Young-Experte Peter Englisch. Andere europäische Länder drohten dagegen, in die zweite Liga abzusteigen.
43 Prozent der befragten Firmen planten, in Deutschland zu investieren – 2010 waren es noch 40 Prozent. Zugleich dürfte die Bundesrepublik weiter an Boden gewinnen: Fast jeder zweite Manager geht davon aus, dass die Attraktivität des Standorts binnen der kommenden drei Jahre steigt, nur fünf Prozent erwarten einen Rückgang. Besonders vielversprechende Branchen seien die Automobilindustrie, die Pharma- und Biotechnologiehersteller sowie die IT-Branche. Schlechter sehe es dagegen für Banken sowie den Immobiliensektor aus.
Die Schuldenkrise in den Ländern am Rande der Euro-Zone schmälere die Beliebtheit des Standorts Deutschland nicht, schrieben die Experten. Grund sei das gut laufende Auslandsgeschäft vor allem mit Kunden in den Schwellenländern wie China oder Indien. “Die negativen Effekte der Schuldenkrise werden durch die anhaltend starke Auslandsnachfrage mehr als kompensiert”, sagte Englisch. Die deutsche Wirtschaft steht nach Einschätzung von Experten auch in diesem Jahr vor einem kräftigen Wachstum. Die Volkswirte des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnen sogar mit einem Plus von 3,6 Prozent, wie es schon 2010 erreicht wurde.
Aldi macht kreative Werbung in England.
Wissenschaftlich bewiesen: kreative Werbung ist effizienter.
Wer’s genauer wissen will, kann’s hier nachlesen!
Und hier jetzt noch mal ein schönes Beispiel dafür, wie manche Unternehmen mit der selben Zielgruppe unterschiedlich umgehen. Die einen kreativ und voll effizient und die anderen einfach nur auf Nummer sicher.
Hier der kreative Versuch:
Und hier der auf-Nummer-sicher-Versuch:
Nur 10% aller Innovationen etablieren sich erfolgreich am Markt.
Und diese kuriose Erfindung aus den 70ern hat’s leider auch nicht geschafft:
Social Media macht Arbeitnehmer kreativ.
Das niederländische Institut TNO hat für seine Studie zwei Jahre lang rund 3.300 Arbeitnehmer in verschiedenen Firmen beobachtet:
“Die Benutzung von sozialen Medien stimuliert Arbeitnehmer zu Kreativität und Nachdenken. Dadurch entstehen neue Ideen, die für die Firma vorteilhaft sein können“, erklärte Paulien Bongers, Innovationsdirektorin für Arbeit bei TNO am Freitag. “Der Einsatz von sozialen Medien führt zu einem längeren und sorgfältigerem Kontakt mit den Kunden, als bei einem Telefonat oder einem kurzem Gespräch im Büro. Außerdem lernt man den Kunden besser kennen und das führt zu neuen Ideen.“
Vor allem Menschen, die von Berufswegen her viel mit Informationen zu tun haben, wissen den positiven Effekt der sozialen Medien zu schätzen, so die Studie: “43 Prozent der Twitter- und Facebook Nutzer stammen aus dieser Gruppe. Auch Manager, die 10 Prozent der Social Media Nutzer stellen, sind gut repräsentiert. Sie zeigen daher mehr innovatives Verhalten“, so Bongers.
(via)
Kreatives Fußballtor.
Genial! Eine Fußballmannschaft erzeugt einen künstlichen Zusammenstoß, verursacht dadurch Ablenkung und schießt deshalb ein Tor.
Kreative Idee: das Kreativbarometer.
Heute was ganz Kurioses und doch Hochinteressantes zugleich: Forscher aus Deutschland haben offensichtlich ein Instrument zur Förderung des Kreativitätspotenzials in Unternehmen entwickelt. Der erste Prototyp sei bereits in Betrieb, so die Meldung.
Klasse Idee!
Hier ein Ausschnitt aus der Bekanntmachung:
„Wie oft haben Sie in den letzten sieben Tagen ein inspirierendes Gespräch geführt?“, fragt der Rechner beim Hochfahren. Diese und gelegentliche andere kleine Fragen an Mitarbeiter, Vorgesetzte und Chefs helfen, das kreative Klima eines Unternehmens automatisch laufend zu messen. Verschlechtert es sich, kann man eingreifen. Der Prototyp des so genannten Kreativbarometers, entwickelt von Bochumer Arbeitswissenschaftlern und dem Kölner Institut für Angewandte Kreativität, ist jetzt in Betrieb gegangen. Am Projekt, das vom NRW-Arbeitsministerium und dem Europäischen Sozialfonds für zwei Jahre gefördert wird, sind zehn Partnerunternehmen beteiligt.
Die Fragen, die Aufschluss über das kreative Klima des Unternehmens geben sollen, werden in zwei halbtägigen Workshops von einer unternehmensinternen Projektgruppe gemeinsam mit den Bochumer und Kölner Wissenschaftlern entwickelt. Sie sind maßgeschneidert auf die Rolle jedes Mitarbeiters im Unternehmen, d.h. der Chef bekommt seine eigenen Fragen. Die Fragen beziehen sich nicht ausschließlich auf das Arbeitsumfeld, sondern auch auf die Freizeit: Es geht also darum, wie oft man z.B. in den letzten sieben Tagen insgesamt inspirierende Gespräche hatte, sowohl zu Hause als auch im Büro. Das Privatleben ist bewusst einbezogen, denn: „Wenn einem in der Freizeit nichts Gutes mehr einfällt oder von anderen erfragt wird, dann ist das schon ein Warnzeichen. Vielleicht sogar für einen Burn-out“, sagt Peter Weil vom Institut für Angewandte Kreativität, Köln.
Durch regelmäßige beiläufige Kurzbefragung wird das Kreativitätsklima im Unternehmen erhoben. Einzelne Fragen, die schnell mal zwischendurch beantwortet werden können, kommen z.B. beim hochfahren des Rechners. Darüber hinaus wird an Mobilelösungen gearbeitet, d.h. Fragen können auch über das Mobiltelefon beantwortet werden. So können auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die viel unterwegs am Kreativitätsbarometer teilnehmen. „Das Kreativitätsbarometer zeigt an, wie weitgehend es die Arbeits- und Lebensbedingungen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, kreativ zu sein, ob ihre Kreativität gefördert und anerkannt wird oder ob Kreativität in den Augen der Belegschaft erfolgsentscheidend für das Unternehmen ist“, erklärt Dr. Angela Carell, vom Institut für Arbeitswissenschaft der RUB.
Die Auswertung der Fragen übernimmt ein Statistikprogramm. Die Ergebnisse werden in Form einer Klimakarte angezeigt. Wenn die Werte eines bestimmten Bereichs unterschritten werden oder das einmal erreichte Niveau deutlich zurückgeht, wird ein interner Kommunikationsprozess angestoßen, der in geeignete Maßnahmen mündet. Sie können z.B. darin bestehen, dass die Arbeitsaufgaben interessanter gemacht werden, dass man versucht, Zeitdruck abzubauen, oder dass man mehr Anregungen anbietet, ein wenig „Brainfood“.
Weitere Informationen erhält man bei:
Dr. Angela Carell, Informations- und Technikmanagement, Institut für Arbeitswissenschaft der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-27724, E-Mail: angela.carell@rub.de, http://www. imtm-iaw.rub.de
oder bei:
Peter Weil, Institut für Angewandte Kreativität, Kölner Weg 44, Köln, Tel. 0221-800207-0, E-Mail: Peter.weil@iak.de
Und hier noch ein schönes Video aus Amerika, das sehr schön verdeutlicht, wie Kreativität bei Menschen und Tieren entstehen:
Wie entstehen Ideen in einer Werbeagentur?
Jung von Matt hat beim diesjährigen ADC den Grand Prix mit ihrer Arbeit “wwf” gewonnen. Der Chefkreative Armin Jochum hat hierzu ein sehr schlaues Interview in der w&v gegeben und erklärt wie kreative Ideen in der Werbebranche entstehen.
Hier ein Ausschnitt:
Wie fördern Sie in der Agentur das kreative Denken?
Da sind wir ganz offen. Manche Mitarbeiter gehen raus, denken im Café nach. Andere nutzen die zahlreichen, stillen Denkzellen bei uns. Kreativität kann man in gewisser Weise strategisch planen, aber man kann sie nicht verordnen. Sie brauchen ein Urvertrauen in ihre Mitarbeiter, dass diese ihre Herausforderung ernst nehmen. Als Kreativchef ist es meine Aufgabe, diesen Menschen Flügel zu verleihen. Es gehört zur DNA von Jung von Matt, sehr kreativ zu sein. Wir sind außerordentlich ehrgeizig dabei. Unser heimlicher Antrieb lautet: “Wir bleiben unzufrieden.” Aber man darf nicht zu lange auf eine Idee warten oder auf ein Marien-Wunder hoffen. Ich bin ein ungeduldiger Mensch.
Und hier der Film:



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