"Creative Explosion" ist der Name meines Trainingsformats. Dieser Blog soll den Teilnehmern helfen, die Trainingseinheiten noch einmal zu vertiefen und neue Dinge über Kreativität und Innovation zu lernen. Viel Spaß beim Lesen. Weitere Infos erhalten Sie auf meiner Website.
Interessanter Artikel aus der FTD zu Diversity Management:
Jedes Jahr werden etwa 21 Mrd. Euro verschenkt durch mangelhaftes Vielfalts- und Einbeziehungsmanagement.
Denn: Die Personalbeschaffungs-, Aus- und Weiterbildungskosten für einen neuen Mitarbeiter belaufen sich derzeit auf durchschnittlich 52.000 Euro. Bei jährlich mehr als 2 Millionen Arbeitnehmern, die ihren Arbeitgeber wechseln, summiert sich das Einsparpotenzial für die deutsche Wirtschaft schnell auf zweistellige Milliardenbeträge.
Kompetenzen einbeziehen
Die Effekte guten Diversity-Managements sind oft untersucht worden: höhere Kreativität, Zugang zu neuen Märkten und Investitionsmitteln, besseres Arbeitgeberimage, höhere Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt, so Carolin Griese-Michels von Roland Berger.
Also liebe Personaler! Immer schön die Unterschiedlichkeit fördern, dann kann man auch noch eine Menge Geld sparen und noch innovativer werden.
Eric Schmidt, der ehemalige CEO von Google, hat in einem Bericht von Gigaom verraten, wie das Unternehmen neue Mitarbeiter einstellt. Vier Punkte werden dabei besonders hervor gehoben. Vor allem die Kreativität.
Die Kreativität der Befragen wird getestet. Fragen, wie man einen Elefanten in einen Kühlschrank bringt oder wie viele Pianospieler es in New York gibt, gehören zum Standard-Repertoire von Google.
Ganz im ernst, ich wüsste jetzt auf die schnelle überhaupt keine Antwort auf das Elefantenrätsel. Deshalb hab ich’s gleich gegoogelt – aber aus dem Film bin ich auch nicht schlauer geworden.
Heute habe ich eine schon etwas ältere w&v (Nr. 23/ vom 10. Juni 2010) entdeckt. Ab Seite 40 gibt’s interessante Anleitungen zu einer effizienten Innovationskultur.
Die Werbeagentur Nordpol hat ein richtig tolle Idee. Damit gewährleistet ist, dass die Kreativen nicht nur unter den Kreativen und die Berater nicht nur unter den Beratern bleiben, hält der Fahrstuhl nur im vierten Stock. Und da sitzt die Beratung. Die Kreativen müssen jetzt die Treppe in den dritten Stock nehmen. Somit ist garantiert, dass am Aufzug sich alle treffen. Dort finden dann Austausch, Diskurs und “Reibereien” statt und keine Gruppe bleibt unter sich.
Ein prima Beitrag “Diversity Management” zu fördern.
Bei RTL gibt es zur Zeit eine Serie die ein exzellentes Innovationstool benutzt: den Undercover Boss.
Heute Abend tauscht Karsten Freigang, Geschäftsführer von Joey’s Pizza, seinen Schreibtischplatz gegen Teig, Tomatensauce, Käse und Pizzakartons. Getarnt als Hilfsarbeiter und mit falschem Namen will er herausfinden, wie es seinen Angestellten wirklich geht.
Eine prima Idee um Prozesse im Unternehmen zu verbessern. Endlich findet der Chef persönlich raus, wo’s hapert und wie man was verbessern könnte. Ein perfektes Tool, Dinge im Unternehmen zu optimieren um noch innovativer zu werden.
Anbei ein Ausschnitt aus Undercover Boss aus Amerika. Hier schaut der Chef von 7-Eleven mal persönlich nach, was er in seinen Filialen noch optimieren kann.
Eine aktuelle Studie, die die Universität Bielefeld in Deutschland erstellt hat, kommt zu dem Ergebnis, dass Buben und Mädchen, die im Kindergarten regelmäßig singen, die Volksschulreife früher erreichen als solche, die wenig oder gar nicht singen. „Singen fördert nachweislich die physische, psychische und soziale Entwicklung von Kindergartenkindern“, heißt es in der Studie, für die 500 Kinder im Alter von fünf Jahren befragt wurden. Musik sei auch deshalb ein exzellentes Training fürs Denken, weil beide Gehirnhälften arbeiten müssen. Frühzeitiger und intensiver Musikunterricht fördere neben der Intelligenz auch die Kreativität, das Gemeinschaftsgefühl und das Selbstbewusstsein.
Ob singen bei der Arbeit wirklich kreativer macht? Ich glaube es nicht. Singen macht genau so kreativ wie Reiki. Aber wer von einer esoterischen Perspektive Kreativität erfassen möchte, muss wohl glauben, dass Reiki kreativer macht. Anbei ein Video zum Thema, das ich einfach nur lächerlich finde:
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