Im Handelsblatt wurden heute interessante Geheimnisse aus der Ikea-Welt verraten. Unter anderem auch wie die Designer dort auf ihre Ideen kommen. Und offensichtlich ist es bei Ikea so, dass vor allem der Perspektivwechsel gefördert wird. Hier eine Zusammenfassung und ein kleiner Ausschnitt:
Der weltgrößte Möbelkonzern Ikea beschäftigt mehrere hundert Designer, die sich regelmäßig zum Kochen treffen.
Die Ikea-Entwickler verbringen zusammen mit einer ganz normalen Familie einige Stunden in der Küche, um etwaige Defizite bei Produktentwicklungen zu identifizieren.Ergebnis eines solchen Kochabends: zum Beispiel kleine Handtuchhäkchen über Küchenschranktüren.
Eine weitere Quelle der Inspiration sind auch die drei von Ikea gebauten Testwohnungen in Älmhult. Dort können sich die Designer richtig ausleben. So wurden dort zum Beispiel extrem schmale Klobürsten entwickelt, die in jede noch so kleine Ecke hinter der Toilette passen.
Besondere Kreativität wird bei Ikea nicht extra belohnt, denn das gehört zu den normalen Arbeitsaufgaben. Allerdings startet der Konzern Ideenwettbewerbe, an denen sich alle Mitarbeiter beteiligen können. Flache Hierarchien und Duzen gehören beim Möbelriesen wie bei fast allen nordeuropäischen Konzernen zum Alltag, ebenso wie Fitnessräume, Massagestühle und Fruchtkörbe. Die werden einmal täglich kostenfrei geliefert. Und wenn den Profis einmal gar nichts mehr einfallen will, berufen sie ganz schnell einen neuen Kochabend ein irgendwo in der großen Ikea-Welt.



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