Kann ein ja auch ein nein sein? Na klaro!
‘Yes or No’ by Markus Raetz.
Kann ein ja auch ein nein sein? Na klaro!
‘Yes or No’ by Markus Raetz.
Wow – was für ein brillanter Werbespot des Telefonkonzerns Movistar.
Herzlichen Glückwunsch an die Macher!
Ich liebe es, wenn Zauberer ihre Zaubertricks verraten. Und wie so oft, wird einem vieles klarer, wenn man einen Perspektivwechsel vollzieht.
Die Neural Correlate Society veranstaltet seit 2004 jährlich den Wettbewerb ‘Best Visual Illusion of the Year’. Gestern wurden die Preisträger 2010 bekannt gegeben. Und der erste Preis ist wirklich spektakulär – aufwärtsrollende Kugeln:
(via scienceblogs.de)
Der folgende Viral von Samsung zeigt wie spannend und inspirierend es sein kann, regelmäßig die Perspektive zu wechseln.
Die Kreativitätsforschung spricht immer wieder vom Perspektivenwechsel: man soll Probleme von verschiedenen Richtungen aus betrachten, man soll durch die Kundenbrille schauen, man soll produktorientiert handeln, man soll wie Bill Gates denken oder man soll wie die Konkurrenz handeln. Wer es schafft, schneller die Perspektive zu wechseln, kommt schneller auf frische Ideen – so der Gedanke hinter dem Perspektivenwechsel. Vor allem Kreative und Innovative mit hoher Empathie gelingt es besonders gut, sich in andere Menschen und Sichtweisen hineinzuversetzen.
Heute zwei Filme, die verschiedene Denkweisen sehr gut miteinander kombinieren. In beiden Filmen wurde nämlich der Perspektivenwechsel zum wichtigsten Teil der Handlung. Beide Filme sind äußerst unterhaltsam und eine gute Übung, verschiedene Denkrichtungen und Sichtweisen zu verinnerlichen.
Zuerst der Film “Rashomon”.
Der Handlungsinhalt des Filmes wurde in der westlichen Kultur häufig diskutiert und von zahlreichen Autoren als Symbol für ein psychologisches Phänomen (Rashomon-Effekt) sowie als Schlagwort für eine philosophische Diskussion über die Existenz der objektiven Realität aufgenommen.
(wikipedia)
Und der Film “Vantage Point”. Die Handlung ist einfach und doch so kompliziert:
Während der Präsident eine Rede hält, wird auf ihn geschossen. Der Film zeigt den Anschlag aus acht verschiedenen Blickwinkeln, die jeweils eine Periode von 15 Minuten vor dem Attentat und einige Minuten danach umfassen. Mit jedem neuen Blickwinkel erfährt der Zuschauer neue Informationen über die Zusammenhänge der Anschläge und kommt so dem Rätsel über die Hintermänner allmählich auf die Spur.
(wikipedia)
Doris Dörrie hat auf der Berlinale ihren neuen Film “Die Friseuse” vorgestellt. Vor allem beeindruckte mich ihre Recherchearbeit vor den Dreharbeiten: um sich in die Rolle einer Dicken hineinzuversetzen, lief sie mit einem sogenannten Fatsuit verkleidet durch Berlin.
«Ich habe meine Anonymität komplett verloren. Ich wurde angestarrt, wobei mir die Leute beim Begaffen nicht in die Augen geguckt haben. Man bekommt von jedem einen ganz klaren Kommentar, auch wenn er nicht ausgesprochen wird. Das ist wahnsinnig verletzend», sagte Dörrie. «Je reicher ein Stadtteil ist, umso weniger dicke Menschen gibt es, und umso größer wurde die Verachtung, die mir entgegenschlug. Ein kleines Kind hat aus der Bahn heraus zu mir ‘fette Sau’ gesagt. Da war ich so perplex, dass mir in dem Moment nichts dazu eingefallen ist.»
Anbei ein Film über zwei amerikanische Top-Models, die über ihre Erlebnisse in einem Fatsuit erzählen:
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