BLOG ÜBER KREATIVITÄT, IDEENMANAGEMENT UND INNOVATIONSKULTUR

Archive for the ‘Kreativitätstools’ Category

Reduce to the max: das einradige Motorrad.

Sonntag, Juni 9th, 2013

Die ständige Suche nach Reduktion oder das Verlangen, Verschwendung zu minimieren, ist ein Glaubenssatz im kontinuierlichen Verbesserungsprozess und in der Lean Production.
Dass Reduzierung ein Hingucker sein kann, zeigt dieser sehenswerte Spot.
Hut ab vor der Firma Ryno, die wohl viel Geduld aufgebracht hat, dieses einzigartige Motorrad zu entwickeln.

Klar! In der Retrospektive könnte man denken, dass Ryno genau so vorgegangen ist. Nämlich nach der Methode etwas drastisch zu verschlanken. Aber so war’s nicht. Die Inspiration, ein einradiges Motorrad zu bauen, kam von der kleinen Tochter des Machers. Und seither ließ ihn dieser Gedanke nicht mehr los.

Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass Macher einfach ihrer Idee folgen. Welche Methode sie wählen ist egal. Darüber können sich hinterher dann die Kreativitätsforscher streiten.

Der SPIEGEL hat über die Macher bereits vor zwei Jahren einen spannenden Bericht geschrieben.


Verlasse die Realität.

Dienstag, November 8th, 2011

Beim Jurieren des deutschen Werbefilmpreises bin ich gerade über folgenden Spot von der Schirn Kunsthalle Frankfurt gestolpert.
Sehr schön!
Und der Satz: VERLASSE DIE REALITÄT finde ich ist ein Merksatz, den alle Kreativen in ihrer DNA verankern sollten.


Kreativitästool der Woche: Reizwort-Analyse.

Mittwoch, August 4th, 2010

Wusste ich gar nicht! Es gibt eine „Gesellschaft für Kreativität“ mit Sitz in Mainz. Deren 2. Vorsitzende, Professor Geschka, erklärt heute in der SÜDDEUTSCHEN die Reizwort-Analyse.


Kreativitätstool der Woche: Das Beste oder nichts.

Sonntag, Juni 20th, 2010

„Das Beste oder nichts“ soll Gottlieb Daimler tatsächlich einmal gesagt haben. Er soll es sogar in einen Stein in seinem Garten eingemeiselt haben. „Das Beste oder nichts“ klingt völlig elitär ist aber tatsächlich ein erfolgreiches Tool für kompromissloses Innovationsmanagement. Auch Toyota und Honda kennen da keine Gnade. Wer bei Toyota in Japan arbeiten will, muss zu den besten der besten der besten Uni-Absolventen der Welt gehören.

Dabei weiss doch jeder. Auch Harvard-Studenten können richtig daneben liegen:


Kreativitätstool der Woche: speed up.

Sonntag, April 18th, 2010

Um kreativ und innovativ sein zu können, braucht man vor allem eins: Zeit zum ausdenken und rumspinnen. Marketingmanager und Ingenieure, die die ganze Zeit in Meetings sitzen, mit langsamen Rechnern arbeiten, sich mit langwierigen firmeninternen Prozessen beschäftigen und lange auf Feedback warten müssen, werden kaum die Zeit finden, sich über neue Lösungen und Ideen Gedanken machen zu können. Wie man Prozesse verschlankt und schneller macht, zeigt die Website www.waitless.org. Die Filme regen an, firmeninterne Prozesse zu hinterfragen:

Wo kann man Zeit sparen?
Wo verlieren wir wertvolle Sekunden und Minuten?

Wer die Zeitkiller entdeckt und sie entschärft, findet letztendlich mehr Ruhe und Entspannung und vor allem mehr Zeit zum Knacken von Problemen.


Kreativitätstool der Woche: U-Boot-Projekte.

Dienstag, März 30th, 2010

Nach Meldung der Motorline, fördert BMW in ihrer Silicon Valley Zentrale die sogenannte U-Boot-Kreativitätstechnik. Und die geht so: ein Mitarbeiter bekommt 2.500 Euro für ein Projekt, dass er selbständig durchführen darf. Irgendwann später muss das U-Boot wieder „auftauchen“ und der Ingenieur muss zeigen, was er mit dem Geld getüftelt hat. Wenn es nach Erfolg riecht, gibts noch mehr Geld, wenn es nicht erfolgsversprechend aussieht, dann gibts eben kein Geld mehr.

Ob es diese Projekte immer noch bei BMW gibt und ob es immer noch der selbe Euro-Betrag ist, weiss ich leider nicht – trotzdem ein sehr innovatives Tool, das die Mitarbeiter nur motivieren kann.

Und hier einer der besten BMW Virals ever:


Kreativitätstool der Woche: What do you suggest?

Donnerstag, März 18th, 2010


What do you suggest?” spuckt zu einem eingegebenen Begriff zusammenhängende Wörter aus. Irgendwie unterhaltsam, obwohl es leider völlig ziellos ist. Die Website eignet sich aber gut für erste Inspirationen und schnelle Assoziationsketten.


Die besten Mindmapping-Tools.

Donnerstag, März 11th, 2010

Ich bin kein Fan von Mindmaps. Computerwoche.de hat heute aber eine Liste mit den besten Mindmapping-Tools veröffentlicht, die es im Internet so zu finden gibt. Und da sind schon sehr interessante Sachen dabei.


Kreativitätstool der Woche: Perspektivenwechsel.

Mittwoch, März 10th, 2010

Die Kreativitätsforschung spricht immer wieder vom Perspektivenwechsel: man soll Probleme von verschiedenen Richtungen aus betrachten, man soll durch die Kundenbrille schauen, man soll produktorientiert handeln, man soll wie Bill Gates denken oder man soll wie die Konkurrenz handeln. Wer es schafft, schneller die Perspektive zu wechseln, kommt schneller auf frische Ideen – so der Gedanke hinter dem Perspektivenwechsel. Vor allem Kreative und Innovative mit hoher Empathie gelingt es besonders gut, sich in andere Menschen und Sichtweisen hineinzuversetzen.

Heute zwei Filme, die verschiedene Denkweisen sehr gut miteinander kombinieren. In beiden Filmen wurde nämlich der Perspektivenwechsel zum wichtigsten Teil der Handlung. Beide Filme sind äußerst unterhaltsam und eine gute Übung, verschiedene Denkrichtungen und Sichtweisen zu verinnerlichen.

Zuerst der Film „Rashomon“.

Und der Film „Vantage Point“.


Kreativitätstool der Woche: The fun theory.

Montag, Februar 22nd, 2010


Jeder kennt die lustigen Filme, die VW für ihre „The fun theory“-Kampagne gemacht hat. Die wenigsten wissen aber auch, dass die „Fun theory“ eine äußerst effektive Kreativitäts- & Innovationstechnik ist. Folgende Probleme/Fragestellungen lassen sich beispielsweise mit der „Fun Theory“ lösen:

Für mittelständische Firmen:
-Wie schafft es unser Unternehmen, dass alle Mitarbeiter pünktlich um neun anfangen zu arbeiten?
-Wie schafft es unser Unternehmen, dass alle Mitarbeiter pünktlich zum Monatsende die Zeiterfassung ausfüllen?

Für U-Bahn-Betriebe:
-Was kann man tun, dass U-Bahn-Reisende nicht ihre Füße auf den Sitzflächen ablegen?

Für Sozialdienste:
-Was kann man tun, um die Spendeneinnahmen in den Spendendosen zu erhöhen?