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Blog über Kreativität, Kreativitätsforschung und Innovationskultur

Archiv für die Kategorie ‘Kreativitätstools’

Verlasse die Realität.

Dienstag, 08. November 2011

Beim Jurieren des deutschen Werbefilmpreises bin ich gerade über folgenden Spot gestolpert.
Ganz lustig!
Und der Satz: VERLASSE DIE REALITÄT finde ich ist ein Merksatz, den alle Kreativen in ihrer DNA verankern sollten.


Innovationstool “Undercover Boss”.

Montag, 18. April 2011

Bei RTL gibt es zur Zeit eine Serie die ein exzellentes Innovationstool benutzt: den Undercover Boss.
Heute Abend tauscht Karsten Freigang, Geschäftsführer von Joey’s Pizza, seinen Schreibtischplatz gegen Teig, Tomatensauce, Käse und Pizzakartons. Getarnt als Hilfsarbeiter und mit falschem Namen will er herausfinden, wie es seinen Angestellten wirklich geht.
Eine prima Idee um Prozesse im Unternehmen zu verbessern. Endlich findet der Chef persönlich raus, wo’s hapert und wie man was verbessern könnte. Ein perfektes Tool, Dinge im Unternehmen zu optimieren um noch innovativer zu werden.

Anbei ein Ausschnitt aus Undercover Boss aus Amerika. Hier schaut der Chef von 7-Eleven mal persönlich nach, was er in seinen Filialen noch optimieren kann.

Klasse Fernseh-Format!


The School of Design Thinking.

Sonntag, 16. Januar 2011

Zur Förderung einer besonderen Innovationskultur, bietet das Hasso-Plattner-Institut seit 2007 die in Deutschland einmalige akademische Zusatzausbildung “Design Thinking” an. Revolutionär an diesem Ansatz ist, dass in kleinen multidisziplinären Teams innovative Lösungen für alle Lebensbereiche entwickelt werden. Ulrich Weinberg gibt in seinen 99 seconds einen kleinen Einblick in die Arbeit des Instituts:

(via)


Kreative Gedanken im Social Web

Donnerstag, 07. Oktober 2010

Nicht nur das Blog www.creativeexplosion.de wurde relauncht, ich twittere jetzt auch und freue mich über kreative Kontaktanfragen bei Facebook.


Kreativitästool der Woche: Reizwort-Analyse.

Mittwoch, 04. August 2010

Wusste ich gar nicht! Es gibt eine “Gesellschaft für Kreativität” mit Sitz in Mainz. Deren 2. Vorsitzende, Professor Geschka, erklärt heute in der SÜDDEUTSCHEN die Reizwort-Analyse:

Denkblockaden im Kopf lassen sich mit Hilfe einer «Reizwort-Analyse» lösen. Diese Technik geht so: Kommen Beschäftigte bei einem Problem nicht weiter, denken sie an etwas ganz anderes. Dazu wählen sie ein Wort, das nichts mit ihrer Aufgabe zu tun hat. «Nehmen wir an, Sie sollen ein neues Handy entwickeln. Dann denken Sie an eine Vase», erläutert Prof. Horst Geschka von der Gesellschaft für Kreativität in Mainz. «Als nächstes übertragen Sie die Eigenschaften der Vase auf ihre Aufgabe.» Dieser Trick hat den Effekt, dass Mitarbeiter offener für neue Ideen werden und nicht nur in vorgefertigten Bahnen denken. Eine Vase habe zum Beispiel oft die Eigenschaft, dass sie durchsichtig ist. Dadurch sei sofort erkennbar, wie voll sie mit Wasser ist, erklärte Geschka. Das lasse sich auch auf ein Handy übertragen: Ein neues Modell müsste dieser Überlegung nach auf einen Blick den Akkustand erkennen lassen. Dafür sollte die Anzeige stets sichtbar sein, ohne dass Kunden das Gerät aufklappen müssen.

Den folgenden Film, passend zum Thema, habe ich letztes Jahr bereits vorgestellt. Weil er so klasse ist, zeige ich ihn nochmal:


Kreativitätstool der Woche: i-doser.

Donnerstag, 22. Juli 2010


Um die Kreativität zu erhöhen, nehmen leider viel Kreative Drogen, wie Ecstacy oder Kokain. Damit soll jetzt Schluss sein. Denn wie ich gerade im Jetzt-Magazin gelesen habe kann man auch ohne Drogen high werden. Man kann nämlich auch ganz legal zu einer kreativen Bewusstseinserweiterung gelangen oder einen außerordentlichen Kreativitätsschub erleben.

Und zwar mit dem i-doser!

Das Jetzt-Magazin schreibt folgendes:

“Die Firma i-doser bezeichnet sich als „the industry leader in binaural brainwaves audio doses“. An die 100 verschiedene Stimulanzen und Entspannungsmittelchen hat die Firma zu bieten: Von ganz simplen „Alcohol“ und „Rave!“ Halluzinogenen bis hin zu Sexdrogen wie „Multiple-O.“ Die drei beliebtesten Drogen sind „Orgasm“, „Peyote“ und „Marijuana“. Zwischen zwei und sieben US-Dollar kostet eine solche Dosis, die dann nach Freischaltung auf den Computer herunter geladen werden kann.”

Sicherlich ist das ganze medizinischer Schwachsinn und funktioniert höchstens per Placebo. Egal! Klasse Idee. Klasse Website und inspirierende Produkte.


Kreativitätstool der Woche: Das Beste oder nichts.

Sonntag, 20. Juni 2010

“Das Beste oder nichts” soll Gottlieb Daimler tatsächlich einmal gesagt haben. Er soll es sogar in einen Stein in seinem Garten eingemeiselt haben. “Das Beste oder nichts” klingt völlig elitär ist aber tatsächlich ein erfolgreiches Tool für kompromissloses Innovationsmanagement. Auch Toyota und Honda kennen da keine Gnade. Wer bei Toyota in Japan arbeiten will, muss zu den besten der besten der besten Uni-Absolventen der Welt gehören.

Dabei weiss doch jeder. Auch Harvard-Studenten können richtig daneben liegen:


Wie misst man die Innovationskraft eines Unternehmens?

Freitag, 28. Mai 2010

Heute las ich wie Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien jährlich die Innovationskraft deutscher mittelständischer Unternehmen prüft und die 100 Besten ermittelt.
Hier die Schlüsselfragen:
Hat das Unternehmen eine eigene Abteilung für die Forschung und Entwicklung?
Geben sie ihren Mitarbeitern genügend Freiräume, damit diese kreativ arbeiten können?
Werden das Marketing und die Kunden in den Innovationsprozess einbezogen?

Außerdem müssen sich die Unternehmen in fünf Kategorien bewähren:
“Innovationserfolg”, “Innovationsklima”, “Innovative Prozesse und Organisation”, “Innovationsförderndes Top-Management” sowie “Innovationsmarketing”.

2007 wurde übrigens die Firma Rose Plastic zum Gewinner gekürt. Und das stellen sie her:

Der folgende Innovations-Check vom Harvard Business Manager zeigt auf, an welchen Schrauben in Unternehmen noch gedreht werden muss, um eine reibungslose Innovationskultur zu etablieren.


Kreativitätstool der Woche: speed up.

Sonntag, 18. April 2010

Um kreativ und innovativ sein zu können, braucht man vor allem eins: Zeit zum ausdenken und rumspinnen. Marketingmanager und Ingenieure, die die ganze Zeit in Meetings sitzen, mit langsamen Rechnern arbeiten, sich mit langwierigen firmeninternen Prozessen beschäftigen und lange auf Feedback warten müssen, werden kaum die Zeit finden, sich über neue Lösungen und Ideen Gedanken machen zu können. Wie man Prozesse verschlankt und schneller macht, zeigt die Website www.waitless.org. Die Filme regen an, firmeninterne Prozesse zu hinterfragen:

Wo kann man Zeit sparen?
Wo verlieren wir wertvolle Sekunden und Minuten?

Wer die Zeitkiller entdeckt und sie entschärft, findet letztendlich mehr Ruhe und Entspannung und vor allem mehr Zeit zum Knacken von Problemen.


Kreativitätstool der Woche: Reduce to the max.

Freitag, 16. April 2010