Wieviel Geld stecken eigentlich die Top-Innovatoren wie Apple, Google und 3M in Kreativität, Erfindungen und Geistesblitze? Und sind die Unternehmen mit den höchsten Innovationsbudgets auch die innovativsten Unternehmen?
Fangen wir erstmal mit den mittelständischen Unternehmen in Deutschland an. Laut der aktuellen Mittelstandsstudie von Ernst & Young fließen bei diesen Unternehmen im Schnitt 14 Prozent der Einnahmen in die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.
Bei Mega-Konzernen wie IBM kann das aber auch mal mehr sein. Beim „Innovation Jam“ bei dem 150.000 IBM-Mitarbeiter mitgemacht haben und auf ca. 46.000 Ideen kamen wurden zehn Ideen zu Siegern gekürt.
Und in diese zehn Ideen investiert IBM dann gerne mal bis zu 100 Mio. Dollar!
Aber da geht noch mehr:
Laut einer Innovationsstudie von Booz & Company haben 2009 die innovativsten Unternehmen der Welt folgendes Budget in ihre Produktentwicklung investiert:
Apple: 1,3 Milliarden Dollar
Google: 2,8 Milliarden Dollar
3M: 1,3 Milliarden Dollar
Die Unternehmen Roche und Nokia hingegen, die 2009 erheblich mehr Geld (9,1 und 8,2 Milliarden Dollar) in Innovationen investiert haben, tauchen im Innovations-Ranking nicht einmal in den Top10 auf.
Ein klarer Beweis also dafür, dass ein hohes Innovationsbudget dem Innovationserfolg zwar dienlich ist, aber ihn noch lange nicht garantiert.
An dieser Stelle möchte ich meine zwei Lieblings-Zero-Dollar-Ideen aus der Werbung vorstellen. Also Ideen, die fast nichts gekostet haben, aber dennoch viele Kreativpunkte eingespielt haben und von mehreren Millionen Menschen im Internet bestaunt wurden.
Respekt!







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