BLOG ÜBER KREATIVITÄT, IDEENMANAGEMENT UND INNOVATIONSKULTUR

Archive for November, 2014

Alt und innovativ!

Mittwoch, November 26th, 2014

Marion Kopmann hat in der Huffington Post einen sehr interessanten Artikel über Kreativität und Innovation veröffentlicht.
Der Tenor: nicht nur junge Menschen sind erfinderisch, sondern gerade auch ältere. Zu oft werden die Älteren aber als „nicht innovativ“ abgestempelt.
Im Artikel werden prompt auch interessante Beispiele genannt:

August Fischer erfand den Klebstoff Uhu beispielsweise mit 64 Jahren. Marie Curie war 62 Jahre alt, als sie die Radioaktivität entdeckte. Und Johannes Gutenberg war offenbar 50 Jahre alt als er den Buchdruck revolutionierte. Und einige weitere Beispiele folgen.

Ich denke, dass manche Branchen daraus lernen sollten.
Was macht man beispielsweise als Kreativer in einer Werbeagentur, wenn man über 45 ist? In Amerika gibt es auch 55jährige Texter und Artdirektoren. In Deutschland leider viel zu selten.

Hierzu mal ein schöner passender Werbespot für Milch. Alte Leute zeigen es hier mal dem „jungen Volk“ wo’s langgeht.


Immer wichtigeres Einstellungskriterium: die Innovationsfähigkeit.

Donnerstag, November 13th, 2014

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat eine interessante Studie (via haufe.de) zum Thema Innovationsmanagement veröffentlicht. Den Chefs sind in dieser Branche demnach Innovationen als zentraler Erfolgsfaktor sehr wichtig (56,6 Prozent) oder zumindest wichtig (30,3 Prozent). Aus diesem Grund achten 80 Prozent der Personaler deshalb schon im Bewerbungsverfahren darauf, ob der Bewerber innovatives und kreatives Potential mit sich bringt.

Und woher wissen die Personaler und die Chefs, ob sie einen kreativen Geist im Bewerbungsgespräch vor sich sitzen haben? Die Studie wird auf Haufe.de wie folgt zitiert:

Bei der Auswahl der innovativen Bewerber verlassen sich die meisten befragten Unternehmen (73,8 Prozent) auf ihre Intuition. Darüber hinaus kommen bei mehr als einem Drittel spezielle Gesprächstechniken und Fallstudien zur Anwendung, sieben Prozent nutzen auch Gruppendiskussionen.