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Blog über Kreativität, Kreativitätsforschung und Innovationskultur

Archive for Juni, 2011

Hier macht Ausdenken Spaß.

Montag, Juni 6th, 2011

Wo das ist und bei welcher Firma, weiss ich leider nicht – aber ein tolles Tool zur Kreativitätssteigerung der Teams.


Kreative Filmfinanzierung.

Sonntag, Juni 5th, 2011

Filmproduzenten haben’s nicht einfach in Deutschland. Ohne üppige Filmförderung ist hierzulande eigentlich kein erfolgsversprechender Kinofilm zu finanzieren. Die Produktionsfirmen Teamworx (“Die Flucht”, “Hindenburg”) und Von Fiessbach Film wollen deshalb mal ganz neue Wege gehen. Sie rufen ab kommender Woche im Netz dazu auf, mit Spenden den Dreh eines erotischen Spielfilms zu sichern. 170.000 Euro sollen so zusammenkommen. Name des Films: Hotel Desire. In der PR-Mappe kann man folgendes lesen:

Regisseur und Drehbuchautor Sergej Moya möchte mit HOTEL DESIRE einen erotischen Film inszenieren, der sich in seiner selbstbewussten Herangehensweise durch das Genre des pornographischen Film inspirieren lässt, jedoch kein Porno ist.

Warum der Regisseur einen “beinahe Porno” machen möchte, kann man auch nachlesen. Und seine Argumentation finde ich wirklich super interessant:

Angeblich denken Frauen über den Tag verteilt im Schnitt alle 60 Sekunden an Sex, Männer alle 52 Sekunden. Sowohl der reale, als auch der imaginäre Sex sind elementarer Bestandteil unserer Lebensqualität. Ich konnte hingegen keine Angabe finden, die belegen kann, alle wie viele Sekunden, Minuten oder Stunden wir täglich an Mord und Totschlag denken. Da erscheint es doch seltsam, dass uns die derzeitige Kinokultur Gegenteiliges vorzuleben versucht. Für diese Filmemacher ist es selbstverständlicher Menschen zu zeigen, denen die Köpfe von Körpern getrennt werden, als das Liebesspiel zweier Menschen.

Wenn das Geld zusammenkommt, wird laut Teamworx ab August der Film “Hotel Desire” mit Clemens Schick, Anna Maria Mühe und Saralisa Volm gedreht. Falls nicht, komme das eingezahlte Geld Nachwuchsfilmern zugute.

Im Musikgeschäft wird laut spiegel.de schon länger mit alternativen Finanzierungsmodellen wie Crowdfunding experimentiert.

Auf der Website sellaband.com können Fans zum Beispiel Geld in Bands und Solo-Künstler stecken, um so die Finanzierung von neuen Alben abzusichern.

Ich finde dieses Projekt super spannend. Wer kräftig mitinvestiert (10.000 Euro mindestens) kann ein gutes Product-Placement mit seiner Marke ergattern. Und da der Film bereits jetzt in den Medien heiß diskutiert wird, kann man davon ausgehen, dass der Film viele Zuschauer finden wird. Bei so einer großen Reichweite sind 10.000 Euro doch eine wirklich effektive Werbeinvestition.


Verrückte Erfindungen.

Freitag, Juni 3rd, 2011

Jede Menge verrückte Erfindungen wie unten, kann man sich hier anschauen.


The beauty of swarm creativity.

Freitag, Juni 3rd, 2011

Schwärme können auf die tollsten Ideen kommen. Wer hätte aber gedacht, dass Ameisenkolonien nicht nur gemeinsam viel erreichen, sondern auch noch wunderschönes Design produzieren können.
Auch wenn dieses Video eine furchtbare Tierquälerei ist – ich finde es erstaunlich, was für ein schönes ästhetisches Empfinden die Ameisen haben.