Endlich eine App, bei der man störende Elemente aus Fotos problemlos löschen kann.
Wie das geht?
Ganz einfach:
Die Kamera nimmt mehrere Fotos auf und erkennt dadurch, die sich bewegenden Gegenstände im Hintergrund.
Und die kann man dann, wenn man will, per Knopfdruck, löschen!
Innovative App.
Die ewig Gestrigen.
Erstaunlich was es in der Welt so alles gibt. Heute konnte man folgendes in der SZ lesen:
Ist ein freundliches “Hallo” unhöflicher als ein grummeliges “Grüß Gott”? Nein, meinen Schüler- und Lehrervertreter in Bayern und widersprechen damit einer Passauer Schulleiterin, die die vermeintlich norddeutschen Grußformeln aus ihrer Schule verbannen will.
Weiter liest man. dass diese Schulleiterin sogar glaubt, das Wort “Tschüss” könnte behinderlich bei der Jobsuche sein.
Kopfschüttel!
Volkswagen hat 58.094 Verbesserungsideen.
Was für ein innovativer Konzern!
Die Mitarbeiter der Volkswagen AG haben im vergangenen Jahr 58.094 Verbesserungsideen eingebracht. Damit wurde der Stand des Vorjahres noch einmal um vier Prozent übertroffen. Aus den Mitarbeitervorschlägen ergeben sich Einsparungen von 100,2 Millionen Euro. In den Werken Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter, Hannover, Emden und Kassel wurden insgesamt 24.798 Verbesserungsideen prämiert. Volkswagen schüttete dafür mehr als 18,8 Millionen Euro Prämien an die Ideengeber aus, zehn Prozent mehr als im Vorjahr.
Bei Volkswagen wird Innovation nicht nur von den Vorständen gelebt – nein jede Pore des Unternehmens so scheint es, will einen Beitrag zu mehr Kreativität und Innovation beitragen.
Ist die “Clean Desk Policy” innovationsfeindlich?
Das sagt auf jeden Fall diese Studie der Universität Groningen:
Die Anhänger der «Clean Desk Policy», zu denen viele Manager gehören, stehen auf «total aufgeräumt». Dadurch mag das Grossraumbüro zwar präsentabler aussehen. Doch wenn es um die Produktivität der Arbeiter geht, ist diese Strategie ein Flop.
Forscher der Universität von Groningen haben getestet, wie Menschen in chaotischen Umgebungen funktionieren. Sie liessen die Probanden unter anderem an einem überhäuften Schreibtisch arbeiten.
Fazit: Je grösser das Chaos, desto einfacher und klarer wurden die Studienteilnehmer in ihrem Denken. Sie zeigten mehr Kreativität in Sachen Problemlösung und arbeiteten effizienter. Gemäss den Forschern liegt das daran, dass ein Durcheinander den Menschen dazu zwingt, besser zu fokussieren und genauer zu denken.
Der Effekt zeigte sich übrigens vor allem bei Leuten mit konservativer politischer Einstellung. Die Forscher glauben, dass liberalere Menschen sich in einem Chaos per se besser zurecht finden.
Dare to Try.
Interessanter Artikel im Handelsblatt und sehr intime Einsichten in das Unternehmen Tata. Der indische Autobauer zeichnet angeblich gescheiterte, aber mutige Ideen mit dem Preis „Dare to Try“ aus.
Klasse Idee!
Ein prima Beitrag zur Innovationskultur. Erstens wird dadurch das Treffen von mutigen Entscheidungen gefördert und macht den Mitarbeitern auch klar, dass es nicht unbedingt schlimm sein muss zu scheitern.
Interessante Einblicke auch in das Unternehmen 3M: Querdenken und “mutige Entscheidungen zu treffen” werden ausdrücklich in der Jahresbewertung der Mitarbeiter belohnt.
Verrückt sind die Normalen.
In der Welt ist heute eine Artikel erschienen, der das Genie mal wieder in die Nähe des Wahnsinns rückt.
Diese zwei Studien fand ich ganz interessant:
Studie 1:
Bereits in den 1980er-Jahren stellte die amerikanische Neurowissenschaftlerin Nancy Coover Andreasen fest, dass 80 Prozent der Mitglieder des renommierten literarischen Instituts Iowa Writers Workshop unter Stimmungsschwankungen litten. Das Risiko der Schriftsteller für manisch-depressive Erkrankungen war vier Mal höher als das der Kontrollgruppe. 30 Prozent versuchten, ihre unausgeglichene Psyche durch Alkohol ruhigzustellen und verfielen der Sucht.
Studie 2:
Es gibt viele Einflussfaktoren, die bestimmen, auf welcher Seite des schmalen Grats zwischen Kreativität und Geisteskrankheit man steht. Das beschreibt die Professorin für Psychologie und Kreativitätsforschung, Shelley Carson von der Harvard University, Massachusetts, in einer aktuellen Übersichtsstudie im “Canadian Journal of Psychiatry”. Außergewöhnlich kreative Menschen teilten mit psychisch Kranken ihre Unbefangenheit und Neugier. Ihre Gehirne ähnelten sich, so Carson: Sie wiesen außergewöhnliche Verbindungen von neuronalen Netzwerken auf. Das beschreiben auch die Forscher um Rex E. Jung von der University of Albuquerque, New Mexico, im Fachmagazin “PLoS ONE”. Bestimmte Strukturen der weißen Substanz seien ähnlich aufgebaut. Das spräche für einen fließenden Übergang zwischen Schaffenskraft und Wahn.
Die 95/5 Regel.
„Mindestens 95 Prozent meiner Songs sind für die Tonne“, sagte Chris Martin von Coldplay in einem Interview mit der BILD.
Das sollte doch gleich mal alle Kreative ermutigen, nicht gleich mit den ersten 10 Ideen zufrieden zu sein!
Das Denkvermögen sinkt mit dem Alter.
Kreativität korreliert mit den geistigen Fähigkeiten und mit dem logischen Denken. Daher ist die folgende Studie, die der Spiegel kürzlich veröffentlicht hat, für das Thema Kreativität und Innovation sehr relevant:
In einer Langzeitstudie mit 7390 Teilnehmern haben britische und französische Forscher untersucht, wie sich verschiedene kognitive Fähigkeiten von 45- bis 70-Jährigen binnen zehn Jahren verändern. Die Probanden haben in dieser Zeit dreimal an Tests teilgenommen. Dort sollten sie unter anderem in einer Minute alle Tierarten aufschreiben, die ihnen einfallen. In einer weiteren Minute galt es, so viele Wörter wie möglich zu notieren, die mit einem “s” beginnen – um die Sprachkompetenz zu testen. Das Denkvermögen wurde mit Rechenaufgaben und Logikfragen geprüft.
Selbst bei den jüngsten Teilnehmern beobachteten die Forscher, dass Denkvermögen, Gedächtnis und Sprachkompetenz während des zehnjährigen Untersuchungszeitraums abgenommen haben. Bei den älteren Probanden schwanden die Fähigkeiten allerdings stärker als bei den jüngeren, schreiben die Forscher im “British Medical Journal”.Ein Beispiel: Männer und Frauen, die am Anfang der Studie 45 bis 49 Jahre alt waren, schnitten beim Denkvermögen-Test nach zehn Jahren um 3,6 Prozent schlechter ab als zu Beginn. Bei den Männern, die beim ersten Test bereits 65 bis 70 Jahre alt waren, sank die Leistung in einem Jahrzehnt um 9,6 Prozent, bei Frauen um 7,4 Prozent.



XING
Twitter
Facebook
RSS Feed
Newsletter



Letzte Kommentare